Zum Inhalt springen

Irlandreise (sechster und letzter Teil, 28. bis 30.9.)

nun folgt also noch der letzte Teil meiner Reise, etwas verspätet, weil nach meiner Rückkehr erst mal jede Menge Arbeit im Shop auf mich wartete. Robert und Max Öttl, meine Vertretung während des Irland-Tripps hatten einen sehr guten Job gemacht und die Bestellungen zuverlässig und schnell verschickt.

Samstag, der 28. September war noch einmal ziemlich vollgepackt: um 13:00 spielten in der Church of Ireland John Sheahan und Eamon Keane. John war knapp 50 Jahre der Fiddler bei den Dubliners, ein hochtalentierter und sehr sympathischer Musiker. Ende letzten Jahres gab er dann seinen Ausstieg bekannt, auch ohne den plötzlichen Tod von Barney McKenna im Frühjahr 2012 hätte er wohl Schluß gemacht – verständlich, irgendwann ist es genug und das 50. Jubiläum der Gruppe war da ein naheliegender Zeitpunkt. Nun gibt John Sheahan also alleine, bzw. in diesem Fall mit Eamon Keane am Keyboard Konzerte und trägt auch Gedichte vor, die er seit einigen Jahren schreibt. Eine Veranstaltung mit einem solch legendären Musiker in einem so intimen Rahmen ist natürlich ein besonderes Erlebnis. Sogar bei Soundcheck und Probe durfte ich schon dabei sein.

John Sheahan & Eamon Keane

John Sheahan & Eamon Keane

John Sheahan & Eamon Keane

John Sheahan & Eamon Keane

John Sheahan & Eamon Keane

John Sheahan & Eamon Keane

John Sheahan

John Sheahan

John Sheahan

John Sheahan

John Sheahan

John Sheahan

Danach stand der „Fun on the Street“ im Rahmen der Arts Week auf dem Programm, eher etwas für Famiien mit Kindern, so dass mir Zeit für ein letztes Stück Rhubarb Crumble und einem Vanilla Latte in Walsh’s Bakery blieb.
Um 17:00 stand dann das Wiederholungsspiel um die Entscheidung im All Irland Final im Hurling zwischen Clare und Cork an. Im ersten Duell war man unentschieden auseinandergegangen und das ganze Land fieberte nun dem Replay entgegen. Hurling (irisch: Iomáint, Iománaíocht) ist ein Mannschaftssport keltischen Ursprungs, der mit Stöcken und einem Ball gespielt wird und  eine der schnellsten Mannschaftssportarten der Welt ist. Es war ein Spektakel auf höchstem Niveau, das am Ende relativ sicher von Clare gewonnen wurde.

Abends um 20:00 war es dann Zeit für die „Grand Parade“, den Höhepunkt und inoffiziellen Abschluss der Clifden Arts Week. Es ist wirklich erstaunlich, was der kleine Ort da jährlich auf die Beine stellt, es war eine phantasiereiches und farbenfrohes Ereignis, das beim zahlreichen Publikum großen Anklang fand. Höhepunkt neben der eigentlichen Parade waren Artisten, die sich an einem von einem Kran gehaltenen Seil vom Dach des Alcock & Brown Hotels in die Höhe ziehen ließen und dort artistische Kunststücke vollführten.

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Grand Parade

Am nächsten Tag hieß es dann nach neuen Tagen Abschied von Clifden nehmen.
Auf meinem Weg ins County Carlow machte ich Station auf dem Galway Airport, wo Sharon Shannon einen „Fundraiser“ für ihre Tierschutzorganisation „AHAR“ (Animal Heaven Animal Rescue) organisiert hatte. Prominente und nicht prominente Unterstützer von Sharon konnten dort mit einem Tandem-Fallschirmsprung Geld sammeln (die Prominenten, in dem sie sich „sponsorn“ ließen, die Normalsterblichen durch das Zahlen für den Sprung).
Sharon Shannon ist die wohl bekannteste und erfolgreichste Akkordeonspielerin Irlands, ihre Konzerte sind – man kann es nicht anders sagen – der Hammer. Legendär sind auch ihre Kollabarationen mit anderen Musikern wie Steve Earl, Shane McGowan, Mundy und vielen mehr. Sharon ist ein Persönchen von vielleicht 1,55 „Größe“ und 45kg Gewicht, bei der man auch ohne Fallschirm bei mehr als Windstärke 3 Angst hat, dass sie gleich abhebt.
Im Hangar gab es ein Rahmenprogramm für Groß und Klein, Bands und Musiker spielten und es war eine sehr gute Stimmung. Leider war das Wetter an diesem Tag wieder irisch, d.h. es war zwar die meiste Zeit trocken, aber die Wolken hingen die meiste Zeit zu tief als dass Sprünge möglich gewesen wären, so dass nur ein Teil möglich war. Zumindest die Promis, die nicht zum Zuge kamen, haben aber versprochen, die Sprünge nachzuholen.

Hangar am Galway Airport

Hangar am Galway Airport

die ersten tapferen Springer machen sich auf den Weg

die ersten tapferen Springer machen sich auf den Weg

Sharon Shannon

Sharon Shannon

Sharon Shannon

Sharon Shannon

das einzige Tier beim Tieschutz-Event

das einzige Tier beim Tieschutz-Event

IMG_1867

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Sharon und ihre Mitstreiter(innen)

Danach ging es weiter ins „Mount Woulstey Hotel und Spa“ im County Carlow, einem leicht überdimensionierten Gebäude mit Golfplatz und großem Spa ausserhalb des Örtchens Tullow, in das mich mein Navi auf zum Teil abenteuerlichen Nebenstrassen lotste. Dort genoss ich den Aufenthalt im Pool und ein schönes Essen.

Vom Montag, meinem letzten Tag in Irland gibt es Gott sei Dank nicht viel zu berichten, hätten es doch nur Probleme bei der Rückreise sein können. Meine Fahrt zum Dublin Airport dauerte knapp zwei Stunden, dort gab ich meinen Mietwagen mit 2500 gefahrenen Kilometern und ohne Kratzer ab. Der Shuttle Bus brachte mich zum Flughafen und ich hatte noch Zeit für ein Essen. Auch der Flug und die Heimfahrt verliefen ohne Komplikationen, so dass ich um 20:45 meine Katze Celeste wieder in die Arme schließen konnte, die mir die lange Abwesenheit nicht übel nahm, sonder sich über meine Rückkehr freute.

Advertisements
Bisher keine Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: